Backofen 

Der Backofen ist eines der zentralen Geräte in der Küche. Nachdem er jahrhundertelang eine Einheit mit der Kochstelle bildete, vielen bekannt als Herd, sind heutzutage das Kochfeld und der Backofen meist räumlich getrennt. Kein Wunder: Lässt sich ein Backofen in Brusthöhe doch viel leichter bedienen. Dazu bringen moderne Elektrogeräte viele praktische Funktionen mit, die das Backen vereinfachen und mühsames Reinigen ersparen. Backöfen bräuchten eigentlich einen völlig neuen Namen, denn Backen ist nur eine ihrer Paradedisziplinen. Der Backofen von heute beherrscht zusätzlich schonende Bratverfahren, getimtes Grillen, Kombidämpferfunktionen oder auch Niedriggarverfahren. Dazu reinigen sie sich selbst und sind durch eine ergonomische Platzierung aus ihrem Schattendasein unter der Kochstelle herausgetreten.

 

Induktionskochfeld

Bei Induktion wird nicht die Kochstelle selbst erhitzt. Unter der Glaskeramikplatte befindet sich eine Induktionsspule aus Draht. Die Spule wird von Strom durchflossen und erzeugt ein magnetisches Wechselfeld. Die Energie, die dabei entsteht, wird in Form von Wärmeenergie an den Topf und die darin befindlichen Lebensmittel abgegeben.

Bei Induktionskochfeldern erhitzt sich nicht das Kochfeld selbst, sondern nur der Topf. Nimmt man den Topf weg, ist die Kochstelle aufgrund der Abwärme nur noch leicht warm. Ein Verbrennen wie bei Elektrokochfeldern ist hier aber nicht möglich. Das wissen vor allem Familien mit Kindern zu schätzen. Ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt ist die Topferkennung: Ist kein Topf auf der Induktionsfläche, tritt auch keine Spule in Aktion. Da die Kochstelle sich nicht erhitzt, brennt Übergelaufenes nicht fest – ein enormer Vorteil beim Reinigen.

 

Das Induktionskochfeld – Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
energiesparend, da nur die Topffläche erhitzt wird in der Anschaffung teurer als die anderen Techniken
absolut kindersicher, keine Verbrennungsgefahr funktioniert nur mit induktionsgeeignetem Kochgeschirr
beste Hitzeentwicklung aller Systeme  
sehr einfache Reinigung  

 

Elektrokochfeld

Elektrokochfelder aus Glaskeramik traten ihren Siegeszug bereits Mitte der 70er-Jahre an und dominierten in den Folgejahren die technische Küchenausstattung weltweit. Energetisch sind diese Kochfelder den altbekannten Gusseisen-Kochstellen um Längen überlegen. Wegen der glatten Oberfläche lassen sich diese Felder gut reinigen. Ein Nachteil ist allerdings das Einbrennverhalten: Schon ein bisschen verschüttete Milch mutiert zu hässlichen Krusten, die sich nur mit einem rasierklingenscharfen Spezialmesser entfernen lassen.

Was jedoch die schnelle Verfügbarkeit und die genaue Dosierung der fürs Kochen benötigten Hitze angeht, sind sie inzwischen von der Induktionstechnik übertrumpft worden. Da die Kochstelle auch nach dem Abschalten noch länger heiß bleibt, geht zum einen viel Energie verloren und zum anderen besteht Verbrennungsgefahr.

Komfortable Bedienung

Sehr komfortabel ist beim Elektrokochfeld die Bedienung: Auf einem Touchscreen-Bedienfeld sind mit der Fingerkuppe alle Funktionen einfach abzurufen. Kochfeld auswählen, die Temperatur regeln und Timer einstellen, das geht alles ohne Knöpfe und Schalter einfach mit dem Finger.

Ferner können Sie bei den meisten Herstellern die Größe der Kochfelder variieren. Für kleine Töpfe etwa nutzen Sie nur einen grafisch dargestellten kleinen Teil des jeweiligen Kochfeldes. Außerdem gibt es für Elektrokochfelder inzwischen auch die „Topferkennung“. Das Kochfeld schaltet also automatisch ab, wenn Sie den Topf entfernen. Ein weiterer Nachteil der Glaskeramik: Bei groben Schlägen können die Glasflächen Sprünge bekommen oder brechen. 

Das Elektrokochfeld – Vorteile und Nachteile

Vorteile Nachteile
energetisch besser als gusseiserne Kochfelder höherer Stromverbrauch im Vergleich zu Induktion
pflegeleicht und einfach zu reinigen empfindlich gegen Einbrennen
einfache Bedienung per Touch Kochstelle bleibt nach dem Abschalten lange heiß

 

 

Mikrowelle

Wenn kleine Portionen schnell aufgewärmt werden sollen, geht nichts über eine Mikrowelle. Doch moderne Geräte sind heute noch deutlich vielseitiger. In Haushalten, in denen wenig gekocht wird, können multifunktionale Modelle durchaus den Backofen ersetzen. Für das Aufwärmen von Speisen oder Getränken verbrauchen Mikrowellen weniger Energie als andere Elektrogeräte wie herkömmliche Herde oder Backöfen – das schont Umwelt und Geldbeutel. 

 

Dampfgarer

Schneller, gesünder und geschmacksintensiver kochen

Dampfgaren hat seinen Ursprung in Asien: Bereits vor Jahrhunderten wurden Reis, Gemüse, Fisch und Fleisch in China mit der Dampfgarmethode zubereitet. Die Funktionsweise der Dampfgarer war denkbar einfach: In doppelwandigen Kochgefäßen wurden die Speisen und das erhitzte Wasser voneinander getrennt. Nur der durch das Erhitzen des Wassers entstehende Dampf hatte Kontakt zum Gargut. Das Ergebnis war schon damals eine äußerst vitamin- und nährstoffreiche sowie knackige Kost, die schnell zubereitet war.

 

Kühlschrank 

Wer schon mal eine Zeit lang ohne Kühlschrank leben musste, weiß erst danach dieses Küchengerät wirklich zu schätzen. Gemüse, Käse, Fleisch und viele andere Lebensmittel werden in modernen Kühlgeräten optimal frisch gehalten. Spezielle Kältezonen innerhalb des Kühlschranks sorgen sogar für eine noch längere Haltbarkeit der Nahrungsmittel. Das bedeutet auch, dass es viel seltener vorkommt, dass Sie Essen entsorgen müssen. Ein echtes Plus in der Haushaltskasse. Um den Kühlschrank in der Küche bestmöglich zu nutzen, sollten Sie sich an gewisse Regeln halten, was die Kapazität angeht. Denn ein Kühlschrank, aus dem beim Öffnen wegen Überfüllung schon die ersten Joghurtbecher purzeln, kühlt garantiert nicht effektiv. Aber auch zu viel ungenutzter gekühlter Raum treibt die Stromkosten in die Höhe. Folglich gilt es zunächst, den Bedarf an Kühl- und Gefrierkapazität möglichst genau zu ermitteln. 

 

Geschirrspüler

Seine Größe muss stimmen, er muss gleichermaßen sorgsam mit Energie und wertvollen Gläsern umgehen und dabei auch noch leise sein: Der Geschirrspüler läuft in der Durchschnittsfamilie mindestens einmal täglich. Und damit ist er der effektivste Helfer, der Ihnen in der Küche zur Hand geht.

 

Geschirrspüler, erhältich in den verschiedensten Ausführungen, helfen dabei, im Haushalt Wasser und Strom zu sparen. Der teilintegrierbare Einbaugeschirrspüler verschwindet bis auf die Bedienblende hinter einer Küchenfront.

Bei der vollintegrierbaren Spülmaschine ist überhaupt nicht mehr zu sehen, woe bei Ihnen gespült wird.

Auch unterbaufähige Geschirrspüler werden von der Möbelfront verdeckt.

Standgeräte können nicht optisch an die Küchenzeile angepasst werden und sind somit als Küchengerät zu erkennen.

 

Dunstabzugshaube

Der Dampf in der Küche muss intelligent abgeführt werden. Es ist wichtig, dass der Essensgeruch sich nicht im Wohnbereich festsetzt – vor allem in offenen Küchen mit angrenzendem Wohn-Essbereich. Dabei sind Dunstabzugshauben deutlich effektiver als beispielsweise ein weit geöffnetes Fenster, denn sie saugen die entstehenden Dämpfe und Gerüche direkt über der Kochstelle ab, ohne dass diese erst den langen Weg bis zum Fenster zurücklegen müssen. Zugleich darf die Dunstabzugshaube nicht so laut sein, dass sie beim Fernsehen oder bei Gesprächen stört.